Was macht man denn nach einem langweiligen Arbeitstag? Och ja man geht mal einfach mit dem Chef Crayfish fangen! Timo , Ana und ich gingen mit Graeme einfach mal spontan, nachdem wir uns doch entschieden hatten, mit. Wir fuhren zu einem wunderschoenen Strand. Dort hatte Graeme sein drittes Haus und sein drittes Boot. Ist ja klar, wenn wir so wenig Geld bekommen, dann kann man sich das leisten…nun ja wir fuhren mit dem Traktor und dem Boot hintendran zum Strand und fuhren los. Die Wellen waren ziemlich hoch und es war nicht gerade einfach zu starten, denn alles musste schnell gehen. Voller Power fuhren wir im richtigen Moment los. Holy Moly, wow musste man sich da festhalten. Das Boot stand richtig schraeg und wir huepften regelrecht ueber die Wellen, fielen 2 Meter, wieder auf eine neue Welle rauf und so weiter. Das hatte so viel Spass gemacht. Ich glaube wir drei haben ueber alle Ohren gestrahlt… weil es so toll war. Weiter draussen im Meer hielten wir an, fingen regelrecht die Boje vom Crayfishkaefig und hatten immer ein Auge auf die Wellen, die sich hinter uns aufbauten. Es schwabbte ganz schoen im Boot, wir mussten es gut ausgleichen, damit wir nicht kippten. Timo zog den ersten Kaefig herauf. Drei Crazfishs waren darin. Wir taten sie heraus in eine Box und taten neuen Fisch zum Essen fuer die naechsten Crayfishs hinein. Wir hatten ebenfalls zwei weitere Kaefige zu checken, da hatten wir allerdings kein Glueck mit. Nun mit den drei Hummern machten wir uns auf den Rueckweg. Natuerlich durfte auch kein Erinnerungsfoto fehlen, also suchten wir eine ruhigere Stelle im Meer (haha guter Witz)… nun fuer ein tolles Bild nahm jeder von uns einen Crayfish in die Hand und wir machten ein Foto… Timo liess seinen fallen, Ana schrie.. das Boot wackelte. Soweit so gut, alles war in Ordnung, das Erinnerungsfoto war gemacht! Wir fuhren wieder mit vollem Tempo zurueck. Kurz vor dem Strand mussten wir uns entscheiden, welchen Weg wir nehmen wollten: Den schnellen oder die langsamen Weg. Graeme entschied sich spontan fuer den schnellen, der Motor brummte, wir hielten uns fest und wir fuhren mit der Welle in Richtung Strand. Leider kam hinter uns eine zweite Welle, die uns einholte und uns in die Tiefe fallen liess. Das Boot drehte sich etwas auf die Seite und Timo konnte sich nur noch an einer Stange halten, fiel aber ins Wasser und wir landeten so am Strand. Nein nicht, dass Ana fragte, ob es dem klatschnassen, geschockten Timo gut geht, nein sie fragte erstmal ob noch alle Crayfishs da waren :) Nach dem kleinen aufbrausenden Abenteuer fuhren wir zurueck zum Haus. Graeme liess Ana und mich das Boot und Traktor putzen, da wir nicht beim Start im Wasser sein mussten. Wir dachten erst es war ein Scherz , aber neee… war es nicht. Nun gut war ja auch nicht schlimm, war ja nur ein bisschen mit dem Schlauch abspritzen. Danach gab es noch ein Feierabendbier und wir fuhren nach Hause.
Am naechsten Tag bei der Mittagspause beim Arbeiten, gab es dann einen Crayfish zum probieren. Yum! Auch wenn die Viecher ganz putzig aussahen mit ihren Kulleraugen, gut waren sie trotzdem. Wir drei waren echt froh, dass wir das mitgemacht haben, dass wir extra nochmal mit dem Auto umdrehten, um doch mitzufahren. Es war echt ein tolles Erlebnis.
Ich meine welcher Chef sagt schon einfach: Komm ich nehm euch mit zum Crayfish fangen mit?
Und auch so, ist er setr nett, einmalk hat er uns abends zum BBQ bei sich daheim eingeladen oder wir grillen manchmal freitags nach dem arbeiten oder wir bekommen ein Bier oder so. Da kann man sich echt nicht beklagen, weil wenn man manchmal so Sachen von anderen Orchards hoert, dann delt man echt oder bzw man weiss, dass man echt Glueck gehabt hat.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen