Dienstag, 29. März 2011

Still in Napier

Still in Napier

So nun habe ich nur noch ca 10 Tage Zeit und dann geht es heim. Ich bin immernoch in Napier und verbringe hier die vorletzten Wochen mit meinen Freunden in der BWL. Auch wenn es letztendlich mit dem Apfelpackhouse nicht geklappt hat, worueber ich doch ganz froh bin, da ich denke, dass man da nach einer Weile durchdreht, und ebenso auch nicht mit einem Wwoofing oder sowas funktionierte, bin ich noch immer ganz gut gelaunt 
Ne also wir haben mal nochmal 2 mal fuer Graeme beim Extenday geholfen (die weissen Planen fuer die Roetung der Aepfel hinlegen) und wir haben auch einen Tag Pumpkinpicking gemacht. Ohja ich habe die Sorte gewechselt und ware den Aepfeln hier in NZ doch nicht ganz treu.
Punpkinpicking: Mit dem halben Hostel sind wir im Kuerbisfeld gestanden und haben die 2-10kg Oschis abgeschnitten und in Kisten gepackt. Die Kuerbisse abzuschneiden war letztendlich schlimmer, als sie aufzuheben, fuer den Ruecken. Wir alle sahen aus wie kleine Schweine, da es an dem Tag auch noch ab und an regnete, damit es auch ja schoen matschig war … meine Hosen kann ich jetzt endlich wegschmeissen…schade, dass ich mein Foto nicht dabei hatte^^
Nach 7 Stunden hiess es dann nach Hause gehen. Da ja nun fast alle an diesem Tag dort arbeiteten, gab es erstmal ne lange Schlange vorm Bad, so wie in den “alten” Zeiten.
Nun ja am naechsten Morgen dann aus dem Bett zu kommen, war dann erstmal ein bisschen schwer, alle im Hostel sind dann etwas komisch gelaufen  Da kam man sich vor, wie in einem Altersheim …Die glueckliche Ueberraschung war dann am naechsten Tag, dass wir gut Geld gemacht hatten… 18 Dollar pro Stunde…wuhuu.
Die restliche Woche wird dann noch ab und an bei der Traubenernte geholfen, wenn alles klappt.DIenstags waren wir dann doch wirklich in den Trauben und haben diese selektiert. Elefant Hill hiess die Weinerei… gehoert einem Deutschen… riesig gross und die wissen nicht, wann sie die Trauben pfluecken, so war es dann auch nicht sicher, ob es die naechsten Tage Arbeit gaebe. Nun ja…
Trauben pfluecken an sich war eigentlich die leichteste Arbeit hier, es hiess zwar selektieren (alle schlechten Trauben am Stil kommen weg), aber ansonsten hatte man keine Schmerzen in Ruecken oder Armen… naja ausser, wenn man sich in den Finger schneidet, wie ich das lustigerweise machte 
…und dann geht es sonntags auch nach Rotorua und dienstags dann nach Auckland und dann gehts auch wirklich heim. Ich werde Napier vermissen, man schlaeft mit dem Meeresrauschen ein, man wacht mit den zugekifften Nachbarn auf… manchmal zumindest… ansonsten hoert man das Meer… und man kann sich die schoensten Sonnenaufgaenge anschauen… einfach so.

So das wars dann mal wieder von mir. Viel Spass beim Fehler suchen,
Bis dahin

Eure Bianca

Donnerstag, 17. März 2011

Neues aus Napier

Ach ja in Napier, es ist nicht das Gleiche in der Blue Water Lodge wie damals, aber doch immernoch ganz nett.

Zwischen Applepicking/Extenday und Tsunami

Renata, Veronika und ich waren fuer eine Woche bei Graeme auf dem Orchard. Montag hatte es erstmal noch geregnet, also hatten wir da schonmal frei. Dienstags ging es dann an die Aepfel. Wir wurden erstmal herzlichst begruesst, natuerlich konnte Graeme den Kommentar vom little hidden Firecracker nicht lassen und dann haben wir erstmal einen Film angeschaut, wie man doch die Aepfelchen in seinen 10 kg Eimer, der einem vorm Bauch haengt, hinein LEGT und nicht wirft!!!... Sonst gibt es Dotschstellen und dann ist der Apfel nutzlos. Spaeter dann zeigte uns Graeme, welche Aepfel gepflueckt werden durften und welche nicht. Wenn ein Apfel auf den Boden faellt ist er ebenfalls nutzlos und nur wirklich die rotten Aepfel kommen in den Eimer. Ich habe am ersten Tag mit Scott angefangen Aepfel zu pfluecken: Galaxy… Zusammen hatten wir dann am Ende des Tages 4 Bins, sprich 800kg Aepfel, hoert sich viel an, ist es saber nicht. 400kg Aepfel gepflueckt und dafuer bekommt man 70 Dollar… nach den Steuern um die 60 Dollar… Spitze Tag…nun ja aber es war ja auch der erste, dachten wir…
Am naechsten Tag ging es dann zu den Braeburns… und da durften dann nur die sehr sehr rotten Aepfel gepfluckt werden. Das hiess dann… “Oh da ist ein seehr seehr roter Apfel, drehen wir ihn mal um und schuaen, ob er auch gelb von der anderen Seite ist” “Nein?” “Dann darfst du ihn nciht pfluecken”… an diesem Tag waren Scott, Vero, Ren und ich total genervt, weil wir einfach gerade so eine Bin vollbekamen, sprich 200kg jeder… haha 35 Dollar in 8 Stunden..witzig.
Nun es war klar, dass die Aepfel alle noch nicht reif genug waren, also durften wir 4 am naechsten Tag zum Extenday…. Juhuuu stuendliche Bezahlung! Wir mussten 100m lange Planen erstmal enthaken und dann zusammenlegen, hoert sich nicht schwer an, ist es aber. Graeme hat uns die Planen das erste mal gefaltet, weil diese alle sehr nass waren und anchdem wir uns bald eine Stunde versucht haben die dads erste Mal faltenfrei zu falten. Nun gut nachdem wir die erstmals gefalteten Planan hatten, war es eigentlich ganz lustig, immer zu zweit hiess es: Rennen. Jeder an einem Ende der Plane zum andern Ende der Plane, so schnell wie moeglich, denn sonst werden diese zu schwer und dann kommt es einem vor, als wuerde man horizontal gegen ein Bungiseil laufen… hat einem jedenfalls total nach hinten gezogen. Auch jeden Fall haben wir das dann pro Plane um die 6 Mal gemacht und mehr als 20 hatten wir. Carlos hat uns nett angespornt… wie “beautiful” wir das doch machen wuerden, ausserdem hatte er uns auch gefragt “Do you like it?”…Hihi ja das hatte gefehlt. Bis zum Mittag waren wir dann auch fertig und wir durften das Ganze dann umgekehrt machen. Planen wieder ausbreiten und wieder einhaken, das hatte dann den Rest des Tages in Anspruch genommen. Wir haben ebenfalls an diesem Tag noch nen ganzen Rucksack Apepfel mitnehmen duerfen udn zusammen mit unserm Hostelmanager haben wir dann 3 Apfelkuchen gebacken und davon sehr viel mit Eiscreme und Pudding gegessen …hihi.
Freitag war dann frei, da Graeme eingesehen hatte, dass die Aepfel nicht reif genug waren. Renata, Vero und ich haben an diesem Tag aber Carlos udn Marlo Apfelstrudel vorbeigeracht, da die beiden ein bisschen was im Orchard machen mussten… jahaaa tschechischer-deutscher Apfelstrudel erobert samoanische Maegen :-)
Diese Woche haben wir dann immernoch gewartet einen Anruf von irgendeinem Packhouse zu bekommen, aber leider war das nichts.

Diese Woche waren wir dann wieder auf der Suche, haben die Suche nochmal neu gestartet, aml wieder ueberall angerufen und haben Graeme gesagt, dass Applepicking ncihts fuer uns ist, da kann man ja auch gleich nicht arbeiten, wenn die Apefel nicht sehr sehr rot sind. Aber wir arbeiten zB freitags nochmal be ihm, aber wieder diese Planenarbeit, damit die Aepfelchen schoen rot von unten werden. Wir muessen nun hoffen, dass nun endlich am Freitag der Contractor uns im Packhouse aufnimmt… also Daumen druecken. Ansonsten gab es nichts Spannendes, was diese Woche passierte… klar das Erdbeben, der Tsunami, die toten und nun die Explosion des Atomkraftwerks… alles keien schoenen Neuigkeiten… ich hatte auch eine 24 Stunden Magen-Darm-Infektion…aber jetzt ist auch wieder alles in Ordnung.

Hmm nun weiss ich nichts mehr, alle hopp in 21 Tagen steige ich ins Flugzeug und dann gehts heim…

Wer Rechtschreibfehler findet ist auch dismal wieder toll
Eure Bianca

Donnerstag, 10. März 2011

Ohne Titel... mir gehen die Ueberschriften aus...

Blenheim 26.2-27.2.11

So als ich dann endlich in Blenheim ankam, sagte man mir, sowas wie ein Automarkt gibt es da nicht, aber man koennte das Auto auf einen nichtsicheren Parkplatz stellen und ein “For Sale” Schild hinhaengen. Meistens schauen die Leute da mal sonntags drueber, ob was passendes dabei ist.
Ja ich hab dann so ziemlich den ganzen Sonntag gewartet und nichts da, kein Schwein war dort, nur Leute, die darauf warteten ihr Auto zu verkaufen…
Letztendlich hab ich dann aufgegeben, habe aber ein schoenes “For Sale” Schild gebastelt und bin nach Nelson gefahren.

Nelson 27.2.-28.2.11

So da ging es dann erstmal in die Buecherei und dann habe ich ein paar Zettel ausgedruckt, dass ich mein Auto verkaufe und hing eins in jedes Hostel. So nun war warten angesagt. Also habe ich mir mal Nelson angeschaut. Ich war in der Innenstadt, am Hafen, in den Parks, am Kirchenquadrat ( hoert sich verdammt bloed auf deutsch an ^^) und bin dann gegen abends auf den Campingplatz gefahren.
Am naechtsen Morgen ging es mal wieder in die Bibliothek, da dort das Internet fuer eine Stunde frei war, ja sowas tolles gab es da.
Und wen sehe ich da am Nachbarscomputer sitzen? Hannah, die mit der gleichen Organistation geflogen ist… heieiei was fuer ein Zufall. Nachdem wir im Internet waren, haben wir erstmal die ganzen Neuseelandsgeschichten ausgetauscht und dann kam heraus, dass sie ein Auto sucht und ich meines verkaufen mag. Bingooo?!?!?!?!!!
Sie sagte, sie wuerde sich das alles noch ueberlegen und so war ich doch mal etwas erleichtert. Vero und Ren schrieben mir an dem Tag auch noch eine SMS, ob ich nicht doch noch mit ihnen nach Golden Bay fahren mag… klaro..
Also ging es fuer mich am gleichen Tag danach nach Motueka.

Golden Bay 28.2.-2.3.11

Ich holte die beiden am Nachmittag in Motueka ab und wir fuhren mit meinem Auto nach Takaka, schauten uns das Doerfchen an und assen ein Eis. Wir fanden einen netten Platz zum schlafen. Toilette, kein “No Camping” Schild, also war es legal, da zu schlafen. Wir waren direkt am Meer und mussten nur ueber eine Bruecke laufen und dann waren wir schon an einem laaaaangen, einsamen Strand mit ganz vielen schoenen Muscheln. Zu viele schoene Muscheln, die wir alle sammelten. Am Abend ging es dann ans kochen. Natuerlich waren wir nicht alleine, Millionen Sandflies waren unsere beste Freunde.Als es dann dunkel wurde, ging es dann auch wie immer ins Bett oder besser gesagt die Maedels ins Zelt und ich ins Auto.
Ausgeschlafen am naechtsen Morgen ging es dann mit bewoelktem Wetter zum Farewell Spit… die laengste Sandbank der Welt, naja sah eher aus wie eine Sandbanane. Wir sind dann da ein bisschen im Nieselregen herumgelaufen und haben ganz viele schwarze Schwaene gesehen und da hat es gestunken. Mein Lieber, das war nicht so supi. Wir mussten dann auf die andere Seite von der Sandgurke und so ging es durch Duenen und Gorsegestruepp, eigentlich ganz nett. Auf der anderen Seite sah es dann ganz anders aus, etwa wie am Ninty Miles Beach.
Danach liefen wir zum Wharatiki Beach. Das war echt schoen dort. Duenen, grosse Felsen, Klippen und die grosse Attraktion dort waren natuerlich die kleinen Robbenbabies, die in kleinen Wasserpools spielten. Soooo schnuckelig!
Es war echt schoen dort, auch wenn es weiterhin so nieselte.
NAtuerlich ging es dann auch noch zum Cape Farewell, auch ganz nett.
Gegen abend ging es dann auch wieder Richtung Motueka und wir beschlossen nochmals am selben Platz zu schlafen wie am Tag davor.
Am Morgen regnete es soooo sehr, dass wir dann einfach nur das Zelt zusammenwickelten und gleich ohne irgendetwas weiteres anzuschauen, nach Motueka fuhren. Hannah schrieb mir auch eine SMS, dass sie das Auto kauft.
Gott war ich gluecklich, yes, bam Jackpot!

Nelson 2.3.-3.3.11

Wir fuhren zurueck nach Nelson und dort war dann schoenes Wetter, wir waren nochmal in der Stadt und ich war einfach nur gluecklich. WIr konnten eine Faehre auf die Nordinsel buchen und schrieben Graeme (unserem Applethinningboss) eine SMS, ob wir nicht bei ihm arbeiten koennten, wenn wir keine Arbeit finden wuerden. Juhuu auch er schrieb…”give it a try, you are welcome”…Also alles war soweit und so gut.
Diese Nacht schliefen wir im selben Camp, wo ich auch davor war. Eine Dusche nach 2 Tagen war schon so ganz gut.

Robin Hoods Bay 3.3.-4.3.11

Von Nelson aus, ging es dann nach Blenheim und dann in Richtung Picton zum Robin Hoods Bay, das war ein Campground. Es war sehr schoen dort, Kies und Sandstrand, umrandet von Klippen und zu viele unserer netten Freunden (Sanflies). Renata und ich waren schwimmen, das letzte mal auf der Suedinsel… ohhh… ein bisschen traurig war ich ja schon, ich meine ich war nicht so sehr lange auf der Suedinsel, aber nun gut… es ist gut so, wie es ist.
Am naechsten Morgen verliess ich die beiden mal wieder und es regnete! Langsam geht mir der Regen auf dier Nerven hier. Ich ging nach Blenheim, um mich mit Hannah zu treffen und um ihr das Auto zu verkaufen.

Blenheim 4.3.-5.3.11

In Blenheim angekommen, war ich nun schon zum 3. Mal im selben Hostel, langsam kannten die Leute mich ^^… ich kramte alles aus dem Auto (was sich da alles ansammelt!), staubsaugte und richtete es nett her. Und dann war Hannah schon da. Schwubs 5 Minuten spaeter, nachdem wir auf der Post waren, war es schon nicht mehr mein Auto… irgendwie war ich ein bisschen schon traurig… Genau 9001,5 km bin ich mein treuer und doch alter Gefaehrte Alex G. gefahren und ich musste ihn nun auf der Suedinsel, aber in guten Haenden zuruecklassen.

Faehre

Am naechsten Morgen holten mich Renata und Veronika mit ihrem Auto ab und es ging nach Picton, ein bisschen ncohmal die Stadt anschauen und dann zum Check-In fuer die Faehre. Die Faehre hatte 2 ganze Stunden Verspaetung und die Zeit mussten wir einfach nur im Auto warten, das war echt nicht schoen. Als wir dann endlich auf dem Schiff waren, konnten wir auf dem Deck sitzten, denn es war nur bewoelkt, ja es regnete mal nicht.
Mit 2 Stunden Verspaetung kamen wir dann auch in Wellington an, da es schon 18 Uhr war, fuhren wir nur noch nach Featherston auf einen DOC- Campingground assen und schliefen.

Napier ab 6.3.11

Am naechsten Morgen ging es dann, wer haette es gedacht, im stroemenden Regen, nach Napier. Wir machten einen Stop irgendwo, wo es nur nieselte, um zu fruehstuecken, machten einen Halt in Pahiatua, schauten uns kurz nochmal, im Regen, die Tuibrauerei an und dann ging es auch nach Napier.
Abends bekamen wir von Graeme eine SMS, dass wir gleich montages frei hatten, da es so regnete.
Alex und Toni waren auch wieder im Hostel, es war irgendwie, wie zu Hause und doch anders, weil der ganze andere Rest an Leuten fehlte.
Nun sind wir auf der Suche nach einem Job in einem Packhouse, wir muessen nun warten, bis wir was finden und dann mal schauen und in der und in der Zwischenzeit heisst es Applepicking bei Graeme!....

Wer 10 Rechtschreibfehler finden ist toll….
Also ich melde mich wieder, bis dahin

Viel Gruetze
Bianca