Donnerstag, 10. März 2011

Ohne Titel... mir gehen die Ueberschriften aus...

Blenheim 26.2-27.2.11

So als ich dann endlich in Blenheim ankam, sagte man mir, sowas wie ein Automarkt gibt es da nicht, aber man koennte das Auto auf einen nichtsicheren Parkplatz stellen und ein “For Sale” Schild hinhaengen. Meistens schauen die Leute da mal sonntags drueber, ob was passendes dabei ist.
Ja ich hab dann so ziemlich den ganzen Sonntag gewartet und nichts da, kein Schwein war dort, nur Leute, die darauf warteten ihr Auto zu verkaufen…
Letztendlich hab ich dann aufgegeben, habe aber ein schoenes “For Sale” Schild gebastelt und bin nach Nelson gefahren.

Nelson 27.2.-28.2.11

So da ging es dann erstmal in die Buecherei und dann habe ich ein paar Zettel ausgedruckt, dass ich mein Auto verkaufe und hing eins in jedes Hostel. So nun war warten angesagt. Also habe ich mir mal Nelson angeschaut. Ich war in der Innenstadt, am Hafen, in den Parks, am Kirchenquadrat ( hoert sich verdammt bloed auf deutsch an ^^) und bin dann gegen abends auf den Campingplatz gefahren.
Am naechtsen Morgen ging es mal wieder in die Bibliothek, da dort das Internet fuer eine Stunde frei war, ja sowas tolles gab es da.
Und wen sehe ich da am Nachbarscomputer sitzen? Hannah, die mit der gleichen Organistation geflogen ist… heieiei was fuer ein Zufall. Nachdem wir im Internet waren, haben wir erstmal die ganzen Neuseelandsgeschichten ausgetauscht und dann kam heraus, dass sie ein Auto sucht und ich meines verkaufen mag. Bingooo?!?!?!?!!!
Sie sagte, sie wuerde sich das alles noch ueberlegen und so war ich doch mal etwas erleichtert. Vero und Ren schrieben mir an dem Tag auch noch eine SMS, ob ich nicht doch noch mit ihnen nach Golden Bay fahren mag… klaro..
Also ging es fuer mich am gleichen Tag danach nach Motueka.

Golden Bay 28.2.-2.3.11

Ich holte die beiden am Nachmittag in Motueka ab und wir fuhren mit meinem Auto nach Takaka, schauten uns das Doerfchen an und assen ein Eis. Wir fanden einen netten Platz zum schlafen. Toilette, kein “No Camping” Schild, also war es legal, da zu schlafen. Wir waren direkt am Meer und mussten nur ueber eine Bruecke laufen und dann waren wir schon an einem laaaaangen, einsamen Strand mit ganz vielen schoenen Muscheln. Zu viele schoene Muscheln, die wir alle sammelten. Am Abend ging es dann ans kochen. Natuerlich waren wir nicht alleine, Millionen Sandflies waren unsere beste Freunde.Als es dann dunkel wurde, ging es dann auch wie immer ins Bett oder besser gesagt die Maedels ins Zelt und ich ins Auto.
Ausgeschlafen am naechtsen Morgen ging es dann mit bewoelktem Wetter zum Farewell Spit… die laengste Sandbank der Welt, naja sah eher aus wie eine Sandbanane. Wir sind dann da ein bisschen im Nieselregen herumgelaufen und haben ganz viele schwarze Schwaene gesehen und da hat es gestunken. Mein Lieber, das war nicht so supi. Wir mussten dann auf die andere Seite von der Sandgurke und so ging es durch Duenen und Gorsegestruepp, eigentlich ganz nett. Auf der anderen Seite sah es dann ganz anders aus, etwa wie am Ninty Miles Beach.
Danach liefen wir zum Wharatiki Beach. Das war echt schoen dort. Duenen, grosse Felsen, Klippen und die grosse Attraktion dort waren natuerlich die kleinen Robbenbabies, die in kleinen Wasserpools spielten. Soooo schnuckelig!
Es war echt schoen dort, auch wenn es weiterhin so nieselte.
NAtuerlich ging es dann auch noch zum Cape Farewell, auch ganz nett.
Gegen abend ging es dann auch wieder Richtung Motueka und wir beschlossen nochmals am selben Platz zu schlafen wie am Tag davor.
Am Morgen regnete es soooo sehr, dass wir dann einfach nur das Zelt zusammenwickelten und gleich ohne irgendetwas weiteres anzuschauen, nach Motueka fuhren. Hannah schrieb mir auch eine SMS, dass sie das Auto kauft.
Gott war ich gluecklich, yes, bam Jackpot!

Nelson 2.3.-3.3.11

Wir fuhren zurueck nach Nelson und dort war dann schoenes Wetter, wir waren nochmal in der Stadt und ich war einfach nur gluecklich. WIr konnten eine Faehre auf die Nordinsel buchen und schrieben Graeme (unserem Applethinningboss) eine SMS, ob wir nicht bei ihm arbeiten koennten, wenn wir keine Arbeit finden wuerden. Juhuu auch er schrieb…”give it a try, you are welcome”…Also alles war soweit und so gut.
Diese Nacht schliefen wir im selben Camp, wo ich auch davor war. Eine Dusche nach 2 Tagen war schon so ganz gut.

Robin Hoods Bay 3.3.-4.3.11

Von Nelson aus, ging es dann nach Blenheim und dann in Richtung Picton zum Robin Hoods Bay, das war ein Campground. Es war sehr schoen dort, Kies und Sandstrand, umrandet von Klippen und zu viele unserer netten Freunden (Sanflies). Renata und ich waren schwimmen, das letzte mal auf der Suedinsel… ohhh… ein bisschen traurig war ich ja schon, ich meine ich war nicht so sehr lange auf der Suedinsel, aber nun gut… es ist gut so, wie es ist.
Am naechsten Morgen verliess ich die beiden mal wieder und es regnete! Langsam geht mir der Regen auf dier Nerven hier. Ich ging nach Blenheim, um mich mit Hannah zu treffen und um ihr das Auto zu verkaufen.

Blenheim 4.3.-5.3.11

In Blenheim angekommen, war ich nun schon zum 3. Mal im selben Hostel, langsam kannten die Leute mich ^^… ich kramte alles aus dem Auto (was sich da alles ansammelt!), staubsaugte und richtete es nett her. Und dann war Hannah schon da. Schwubs 5 Minuten spaeter, nachdem wir auf der Post waren, war es schon nicht mehr mein Auto… irgendwie war ich ein bisschen schon traurig… Genau 9001,5 km bin ich mein treuer und doch alter Gefaehrte Alex G. gefahren und ich musste ihn nun auf der Suedinsel, aber in guten Haenden zuruecklassen.

Faehre

Am naechsten Morgen holten mich Renata und Veronika mit ihrem Auto ab und es ging nach Picton, ein bisschen ncohmal die Stadt anschauen und dann zum Check-In fuer die Faehre. Die Faehre hatte 2 ganze Stunden Verspaetung und die Zeit mussten wir einfach nur im Auto warten, das war echt nicht schoen. Als wir dann endlich auf dem Schiff waren, konnten wir auf dem Deck sitzten, denn es war nur bewoelkt, ja es regnete mal nicht.
Mit 2 Stunden Verspaetung kamen wir dann auch in Wellington an, da es schon 18 Uhr war, fuhren wir nur noch nach Featherston auf einen DOC- Campingground assen und schliefen.

Napier ab 6.3.11

Am naechsten Morgen ging es dann, wer haette es gedacht, im stroemenden Regen, nach Napier. Wir machten einen Stop irgendwo, wo es nur nieselte, um zu fruehstuecken, machten einen Halt in Pahiatua, schauten uns kurz nochmal, im Regen, die Tuibrauerei an und dann ging es auch nach Napier.
Abends bekamen wir von Graeme eine SMS, dass wir gleich montages frei hatten, da es so regnete.
Alex und Toni waren auch wieder im Hostel, es war irgendwie, wie zu Hause und doch anders, weil der ganze andere Rest an Leuten fehlte.
Nun sind wir auf der Suche nach einem Job in einem Packhouse, wir muessen nun warten, bis wir was finden und dann mal schauen und in der und in der Zwischenzeit heisst es Applepicking bei Graeme!....

Wer 10 Rechtschreibfehler finden ist toll….
Also ich melde mich wieder, bis dahin

Viel Gruetze
Bianca

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