Mittwoch, 6. April 2011

Goodbye NZ

Hallo nahc Deutschland, nun heisst es Goodbye Neuseeland. Ich werde mich nun auf eine 41 Stunden Reise machen und dann bin ich wieder auf deutschem Boden... was ich die letzte Woche gemacht habe, werde ich noch nachholen, wohl in Deutschland.... nun .

Meine kleine Zusammenfassung von Neuseeland, wichtige Saetze oder Eigenschaften, die ich so auf meiner Reise erlebt oder gelernt habe und Zeitueberbrueckung bis ich doch in Deutschland ankomme 

Sonstiges:

1. Das Englisch, das man spricht, kann grammatikalisch so falsch sein, aber jeder wird dich verstehen
2. Man sollte niemals versuchen “blaue Tueten” aus dem Meer platzen zu lassen, es koennte eine Qualle sein
3. Tongariro Crossing richtig rum laufen, ist etwas fuer Anfaenger
4. Applethinning und Applepicking haben mich schon oft von Aepfeln traeumen lassen
5. „Are you happy“ ist ein wichtiger Arbeitssatz
6. „Do you like it“ ebenfalls
7. Auch wenn eine Hello-Kitty Plueschkatze im Auto sitzt, kann es sein, dass man fuer einen Drogenpflanzer gehalten wird
8. Sonnencreme… Lebenselexier
9. Auch in Neuseeland sind zu viele Deutsche
10. Schafe sind jetzt mal ungelogen echt doof
11. Fencing ist gar nicht so einfach wie es aussieht
12. Ein Auto zu kaufen, umzumelden und zu registrieren dauert nicht laenger als 5 Minuten
13. In Neuseeland hat man keinen Plan und wenn wird er doch zerstoert
14. Zelten im Dauerregen macht man dem 10. Tag keinen Spass mehr
15. Alles ist hier aus Papier: Brot und Haeuser
16. Kaum steht man mit einer Landkarte in der Gegend herum, schon wird einem geholfen
17. Es gibt immer eine Loesung
18. Im Auto zu wohnen ist ungefaehr wie eine Ein-Zimmer-Wohnung
19. Auch ein Parkplatz kann ein netter Campingplatz sein
20. Distanzen sind fuer mich kleiner geworden
21. Die Natur hier ist unbeschreiblich
22. Es ist moeglich Delfine und Gletscher innerhalb von 2 Stunden zu sehen
23. Kiwis sind immer hilfsbereit
24. I-Sites sind eine sooo gute Erfindungen
25. Crayfishing ist spassig
26. In NZ heist es spontan sein
27. Automatik fahren ist echt zu einfach
28. Man kann 5 Tage nicht duschen, nach dem 3. Tag macht es eh keinen Unterschied mehr
29. Sandflies sind wirklich schlimmer als Moskitos
30. Oppossums sieht man hier mehr tot als lebendig
31. Skydiven ist eine super Erfahrung
32. Die weibliche Intuition sagte uns einen Tag laenger in Punakaiki zu bleiben, anstatt nach CHCH zu gehen… vielleicht war es auch der Regen…
33. Rotoruaschlamm fuer Schoenheitsmasken kann man sich auch kostenlos im Park besorgen anstatt teuer im Laden zu kaufen
34. Auch hier gibt es verwirrte Menschen (Der Mann mit dem Helm auf dem Mt. Manganui)
35. Ich ‘schwamm’ mit einem Hai und mit Stachelrochen
36. Gravelroads (Schotterstrassen) sind hier normale Strassen und ich mag sie nicht wirklich
37. Eine deutsche, kurvige, landschaftlich reizvolle Landstrasse nennt man hier Highway
38. Die neuseelaendischen Niagara Falls sind sehr sehenswert
39. Der Lonely Planet (Reisefuehrer) bauchst alles zu sehr auf
40. Alle Hunde sind hier soo freundlich
41. “Pinguins Crossing” ist ein ernstzunehmendes Verkehrszeichen
42. So viele Wasserfaelle habe ich noch nie an einem Stueck gesehen
43. Das Wetter war unueblicherweise schoen in Milford Sound (dort wo es normalerweise 200 Tage im Jahr regnet)
44. Morgens nachdem man aufwachte, in einen glasklaren Fluss zu springen, hat man nicht immer
45. Einmal duschen am Tag ist luxus
46. …and now something sweet?
47. Cookietime!
48. Ich schwamm im Tsunami
49. Napier ist mein NZ-Zuhause
50. Man lernt seinen Blick fuer Sauberkeit in NZ zu unterdruecken und sein Blickfeld auf ein Meter bis zwei Meter Hoehe zu beschraenken
51. Bohnenaffee wird nur im Café getrunken
52. Pavlova: Einzig suesse Verfuehrung. I like it
53. Ich ‘war’ in einer Kiwi
54. I am a little hidden Firecracker
55. In NZ sieht man sich mindestens 2- 5 Mal
56. Fahren auf der falschen Seite ist gar nicht so schlimm
57. 2-mal hupen heist ‘danke’, wenn man auf die Seite faehrt, um eine Auto vorbei fahren zu lassen
58. 100km/h ist das maximum und trotzdem ueberholt einem jeder
59. Deutscher Pudding heist hier Custard
60. Bluewater Lodge: Friday: Barbeque, Saturday: Party and Sunday: Haedache
61. Kuehemelken ist eine im wahrsten Sinne des Wortes manchmal eine “scheiss”-Angelegenheit (man sollte immer einen Blick nach hinten haben beim Melken)
62. Ob in Flipflops in den Club oder barfuss herumlaufen, alles egal
63. Smalltalk hier istPflicht… also heists immer schoen fragen wie es doch dem andern geht oder noch besser, sprich ueber das Wetter und wuensche einen wunderschoenen Tag
64. Wenn man schon nicht genug bei der Apfelernte verdient, darf man wenigstens ein paar Tueten Aepfel mit heim nehmen und das ganze Hostel damit mehrere Wochen versorgen


Pak n Save:

1. Gelbe Lagerhalle, schwarze Schrift, das ist Pak n’ Save
2. Pak n’ Save ist der billigste Supermarkt
3. Tueteneinpacker ist ein Beruf, ebenso ein Einkaufswagenherumschieber
4. Pak n’ Save sieht aus wie eine riesige Lagerhalle
5. In Pak n’ Save wohnen Voegel
6. Selfcheckout: coole Erfindung

Essen:

1. Whitebait (Fisch) und Silverbeet (Gemuese) ist nicht das Gleiche
2. Nudeln machen satt und dick, aber nicht gluecklich
3. Fish and Chips isst man aus der Zeitung vom Vortag
4. 1 Scoop Eiscreme ist keine Kugel Eis… eher 2 bis 3 Kugeln
5. Man kann durchaus nur von Brot (Papier), Reis und Nudeln leben
6. Mamas und Omas Essen ist luxus
7. Austern ist echt nicht mein Fall
8. Marmite ist auch sowas Tolles, was ich nicht mag
9. Dienstag: Dominos Pizza Tag
10. Das wichtigste Thema ueberhaupt

Mir fallen sicherlich noch viele andere Sachen ein, doch die Zeit rennt.
Nueseeland war eine super Erfahrung, welche ich niocht missen mag.
Jetzt komm ich dann erstmal heim und dann gibt es eine 1-woechige Bilderpraesentation :-)

Bis dahin
Ich freu mich auf euch :-) auch wenn ich muede sein werde.

Eure Bianca

Dienstag, 29. März 2011

Still in Napier

Still in Napier

So nun habe ich nur noch ca 10 Tage Zeit und dann geht es heim. Ich bin immernoch in Napier und verbringe hier die vorletzten Wochen mit meinen Freunden in der BWL. Auch wenn es letztendlich mit dem Apfelpackhouse nicht geklappt hat, worueber ich doch ganz froh bin, da ich denke, dass man da nach einer Weile durchdreht, und ebenso auch nicht mit einem Wwoofing oder sowas funktionierte, bin ich noch immer ganz gut gelaunt 
Ne also wir haben mal nochmal 2 mal fuer Graeme beim Extenday geholfen (die weissen Planen fuer die Roetung der Aepfel hinlegen) und wir haben auch einen Tag Pumpkinpicking gemacht. Ohja ich habe die Sorte gewechselt und ware den Aepfeln hier in NZ doch nicht ganz treu.
Punpkinpicking: Mit dem halben Hostel sind wir im Kuerbisfeld gestanden und haben die 2-10kg Oschis abgeschnitten und in Kisten gepackt. Die Kuerbisse abzuschneiden war letztendlich schlimmer, als sie aufzuheben, fuer den Ruecken. Wir alle sahen aus wie kleine Schweine, da es an dem Tag auch noch ab und an regnete, damit es auch ja schoen matschig war … meine Hosen kann ich jetzt endlich wegschmeissen…schade, dass ich mein Foto nicht dabei hatte^^
Nach 7 Stunden hiess es dann nach Hause gehen. Da ja nun fast alle an diesem Tag dort arbeiteten, gab es erstmal ne lange Schlange vorm Bad, so wie in den “alten” Zeiten.
Nun ja am naechsten Morgen dann aus dem Bett zu kommen, war dann erstmal ein bisschen schwer, alle im Hostel sind dann etwas komisch gelaufen  Da kam man sich vor, wie in einem Altersheim …Die glueckliche Ueberraschung war dann am naechsten Tag, dass wir gut Geld gemacht hatten… 18 Dollar pro Stunde…wuhuu.
Die restliche Woche wird dann noch ab und an bei der Traubenernte geholfen, wenn alles klappt.DIenstags waren wir dann doch wirklich in den Trauben und haben diese selektiert. Elefant Hill hiess die Weinerei… gehoert einem Deutschen… riesig gross und die wissen nicht, wann sie die Trauben pfluecken, so war es dann auch nicht sicher, ob es die naechsten Tage Arbeit gaebe. Nun ja…
Trauben pfluecken an sich war eigentlich die leichteste Arbeit hier, es hiess zwar selektieren (alle schlechten Trauben am Stil kommen weg), aber ansonsten hatte man keine Schmerzen in Ruecken oder Armen… naja ausser, wenn man sich in den Finger schneidet, wie ich das lustigerweise machte 
…und dann geht es sonntags auch nach Rotorua und dienstags dann nach Auckland und dann gehts auch wirklich heim. Ich werde Napier vermissen, man schlaeft mit dem Meeresrauschen ein, man wacht mit den zugekifften Nachbarn auf… manchmal zumindest… ansonsten hoert man das Meer… und man kann sich die schoensten Sonnenaufgaenge anschauen… einfach so.

So das wars dann mal wieder von mir. Viel Spass beim Fehler suchen,
Bis dahin

Eure Bianca

Donnerstag, 17. März 2011

Neues aus Napier

Ach ja in Napier, es ist nicht das Gleiche in der Blue Water Lodge wie damals, aber doch immernoch ganz nett.

Zwischen Applepicking/Extenday und Tsunami

Renata, Veronika und ich waren fuer eine Woche bei Graeme auf dem Orchard. Montag hatte es erstmal noch geregnet, also hatten wir da schonmal frei. Dienstags ging es dann an die Aepfel. Wir wurden erstmal herzlichst begruesst, natuerlich konnte Graeme den Kommentar vom little hidden Firecracker nicht lassen und dann haben wir erstmal einen Film angeschaut, wie man doch die Aepfelchen in seinen 10 kg Eimer, der einem vorm Bauch haengt, hinein LEGT und nicht wirft!!!... Sonst gibt es Dotschstellen und dann ist der Apfel nutzlos. Spaeter dann zeigte uns Graeme, welche Aepfel gepflueckt werden durften und welche nicht. Wenn ein Apfel auf den Boden faellt ist er ebenfalls nutzlos und nur wirklich die rotten Aepfel kommen in den Eimer. Ich habe am ersten Tag mit Scott angefangen Aepfel zu pfluecken: Galaxy… Zusammen hatten wir dann am Ende des Tages 4 Bins, sprich 800kg Aepfel, hoert sich viel an, ist es saber nicht. 400kg Aepfel gepflueckt und dafuer bekommt man 70 Dollar… nach den Steuern um die 60 Dollar… Spitze Tag…nun ja aber es war ja auch der erste, dachten wir…
Am naechsten Tag ging es dann zu den Braeburns… und da durften dann nur die sehr sehr rotten Aepfel gepfluckt werden. Das hiess dann… “Oh da ist ein seehr seehr roter Apfel, drehen wir ihn mal um und schuaen, ob er auch gelb von der anderen Seite ist” “Nein?” “Dann darfst du ihn nciht pfluecken”… an diesem Tag waren Scott, Vero, Ren und ich total genervt, weil wir einfach gerade so eine Bin vollbekamen, sprich 200kg jeder… haha 35 Dollar in 8 Stunden..witzig.
Nun es war klar, dass die Aepfel alle noch nicht reif genug waren, also durften wir 4 am naechsten Tag zum Extenday…. Juhuuu stuendliche Bezahlung! Wir mussten 100m lange Planen erstmal enthaken und dann zusammenlegen, hoert sich nicht schwer an, ist es aber. Graeme hat uns die Planen das erste mal gefaltet, weil diese alle sehr nass waren und anchdem wir uns bald eine Stunde versucht haben die dads erste Mal faltenfrei zu falten. Nun gut nachdem wir die erstmals gefalteten Planan hatten, war es eigentlich ganz lustig, immer zu zweit hiess es: Rennen. Jeder an einem Ende der Plane zum andern Ende der Plane, so schnell wie moeglich, denn sonst werden diese zu schwer und dann kommt es einem vor, als wuerde man horizontal gegen ein Bungiseil laufen… hat einem jedenfalls total nach hinten gezogen. Auch jeden Fall haben wir das dann pro Plane um die 6 Mal gemacht und mehr als 20 hatten wir. Carlos hat uns nett angespornt… wie “beautiful” wir das doch machen wuerden, ausserdem hatte er uns auch gefragt “Do you like it?”…Hihi ja das hatte gefehlt. Bis zum Mittag waren wir dann auch fertig und wir durften das Ganze dann umgekehrt machen. Planen wieder ausbreiten und wieder einhaken, das hatte dann den Rest des Tages in Anspruch genommen. Wir haben ebenfalls an diesem Tag noch nen ganzen Rucksack Apepfel mitnehmen duerfen udn zusammen mit unserm Hostelmanager haben wir dann 3 Apfelkuchen gebacken und davon sehr viel mit Eiscreme und Pudding gegessen …hihi.
Freitag war dann frei, da Graeme eingesehen hatte, dass die Aepfel nicht reif genug waren. Renata, Vero und ich haben an diesem Tag aber Carlos udn Marlo Apfelstrudel vorbeigeracht, da die beiden ein bisschen was im Orchard machen mussten… jahaaa tschechischer-deutscher Apfelstrudel erobert samoanische Maegen :-)
Diese Woche haben wir dann immernoch gewartet einen Anruf von irgendeinem Packhouse zu bekommen, aber leider war das nichts.

Diese Woche waren wir dann wieder auf der Suche, haben die Suche nochmal neu gestartet, aml wieder ueberall angerufen und haben Graeme gesagt, dass Applepicking ncihts fuer uns ist, da kann man ja auch gleich nicht arbeiten, wenn die Apefel nicht sehr sehr rot sind. Aber wir arbeiten zB freitags nochmal be ihm, aber wieder diese Planenarbeit, damit die Aepfelchen schoen rot von unten werden. Wir muessen nun hoffen, dass nun endlich am Freitag der Contractor uns im Packhouse aufnimmt… also Daumen druecken. Ansonsten gab es nichts Spannendes, was diese Woche passierte… klar das Erdbeben, der Tsunami, die toten und nun die Explosion des Atomkraftwerks… alles keien schoenen Neuigkeiten… ich hatte auch eine 24 Stunden Magen-Darm-Infektion…aber jetzt ist auch wieder alles in Ordnung.

Hmm nun weiss ich nichts mehr, alle hopp in 21 Tagen steige ich ins Flugzeug und dann gehts heim…

Wer Rechtschreibfehler findet ist auch dismal wieder toll
Eure Bianca

Donnerstag, 10. März 2011

Ohne Titel... mir gehen die Ueberschriften aus...

Blenheim 26.2-27.2.11

So als ich dann endlich in Blenheim ankam, sagte man mir, sowas wie ein Automarkt gibt es da nicht, aber man koennte das Auto auf einen nichtsicheren Parkplatz stellen und ein “For Sale” Schild hinhaengen. Meistens schauen die Leute da mal sonntags drueber, ob was passendes dabei ist.
Ja ich hab dann so ziemlich den ganzen Sonntag gewartet und nichts da, kein Schwein war dort, nur Leute, die darauf warteten ihr Auto zu verkaufen…
Letztendlich hab ich dann aufgegeben, habe aber ein schoenes “For Sale” Schild gebastelt und bin nach Nelson gefahren.

Nelson 27.2.-28.2.11

So da ging es dann erstmal in die Buecherei und dann habe ich ein paar Zettel ausgedruckt, dass ich mein Auto verkaufe und hing eins in jedes Hostel. So nun war warten angesagt. Also habe ich mir mal Nelson angeschaut. Ich war in der Innenstadt, am Hafen, in den Parks, am Kirchenquadrat ( hoert sich verdammt bloed auf deutsch an ^^) und bin dann gegen abends auf den Campingplatz gefahren.
Am naechtsen Morgen ging es mal wieder in die Bibliothek, da dort das Internet fuer eine Stunde frei war, ja sowas tolles gab es da.
Und wen sehe ich da am Nachbarscomputer sitzen? Hannah, die mit der gleichen Organistation geflogen ist… heieiei was fuer ein Zufall. Nachdem wir im Internet waren, haben wir erstmal die ganzen Neuseelandsgeschichten ausgetauscht und dann kam heraus, dass sie ein Auto sucht und ich meines verkaufen mag. Bingooo?!?!?!?!!!
Sie sagte, sie wuerde sich das alles noch ueberlegen und so war ich doch mal etwas erleichtert. Vero und Ren schrieben mir an dem Tag auch noch eine SMS, ob ich nicht doch noch mit ihnen nach Golden Bay fahren mag… klaro..
Also ging es fuer mich am gleichen Tag danach nach Motueka.

Golden Bay 28.2.-2.3.11

Ich holte die beiden am Nachmittag in Motueka ab und wir fuhren mit meinem Auto nach Takaka, schauten uns das Doerfchen an und assen ein Eis. Wir fanden einen netten Platz zum schlafen. Toilette, kein “No Camping” Schild, also war es legal, da zu schlafen. Wir waren direkt am Meer und mussten nur ueber eine Bruecke laufen und dann waren wir schon an einem laaaaangen, einsamen Strand mit ganz vielen schoenen Muscheln. Zu viele schoene Muscheln, die wir alle sammelten. Am Abend ging es dann ans kochen. Natuerlich waren wir nicht alleine, Millionen Sandflies waren unsere beste Freunde.Als es dann dunkel wurde, ging es dann auch wie immer ins Bett oder besser gesagt die Maedels ins Zelt und ich ins Auto.
Ausgeschlafen am naechtsen Morgen ging es dann mit bewoelktem Wetter zum Farewell Spit… die laengste Sandbank der Welt, naja sah eher aus wie eine Sandbanane. Wir sind dann da ein bisschen im Nieselregen herumgelaufen und haben ganz viele schwarze Schwaene gesehen und da hat es gestunken. Mein Lieber, das war nicht so supi. Wir mussten dann auf die andere Seite von der Sandgurke und so ging es durch Duenen und Gorsegestruepp, eigentlich ganz nett. Auf der anderen Seite sah es dann ganz anders aus, etwa wie am Ninty Miles Beach.
Danach liefen wir zum Wharatiki Beach. Das war echt schoen dort. Duenen, grosse Felsen, Klippen und die grosse Attraktion dort waren natuerlich die kleinen Robbenbabies, die in kleinen Wasserpools spielten. Soooo schnuckelig!
Es war echt schoen dort, auch wenn es weiterhin so nieselte.
NAtuerlich ging es dann auch noch zum Cape Farewell, auch ganz nett.
Gegen abend ging es dann auch wieder Richtung Motueka und wir beschlossen nochmals am selben Platz zu schlafen wie am Tag davor.
Am Morgen regnete es soooo sehr, dass wir dann einfach nur das Zelt zusammenwickelten und gleich ohne irgendetwas weiteres anzuschauen, nach Motueka fuhren. Hannah schrieb mir auch eine SMS, dass sie das Auto kauft.
Gott war ich gluecklich, yes, bam Jackpot!

Nelson 2.3.-3.3.11

Wir fuhren zurueck nach Nelson und dort war dann schoenes Wetter, wir waren nochmal in der Stadt und ich war einfach nur gluecklich. WIr konnten eine Faehre auf die Nordinsel buchen und schrieben Graeme (unserem Applethinningboss) eine SMS, ob wir nicht bei ihm arbeiten koennten, wenn wir keine Arbeit finden wuerden. Juhuu auch er schrieb…”give it a try, you are welcome”…Also alles war soweit und so gut.
Diese Nacht schliefen wir im selben Camp, wo ich auch davor war. Eine Dusche nach 2 Tagen war schon so ganz gut.

Robin Hoods Bay 3.3.-4.3.11

Von Nelson aus, ging es dann nach Blenheim und dann in Richtung Picton zum Robin Hoods Bay, das war ein Campground. Es war sehr schoen dort, Kies und Sandstrand, umrandet von Klippen und zu viele unserer netten Freunden (Sanflies). Renata und ich waren schwimmen, das letzte mal auf der Suedinsel… ohhh… ein bisschen traurig war ich ja schon, ich meine ich war nicht so sehr lange auf der Suedinsel, aber nun gut… es ist gut so, wie es ist.
Am naechsten Morgen verliess ich die beiden mal wieder und es regnete! Langsam geht mir der Regen auf dier Nerven hier. Ich ging nach Blenheim, um mich mit Hannah zu treffen und um ihr das Auto zu verkaufen.

Blenheim 4.3.-5.3.11

In Blenheim angekommen, war ich nun schon zum 3. Mal im selben Hostel, langsam kannten die Leute mich ^^… ich kramte alles aus dem Auto (was sich da alles ansammelt!), staubsaugte und richtete es nett her. Und dann war Hannah schon da. Schwubs 5 Minuten spaeter, nachdem wir auf der Post waren, war es schon nicht mehr mein Auto… irgendwie war ich ein bisschen schon traurig… Genau 9001,5 km bin ich mein treuer und doch alter Gefaehrte Alex G. gefahren und ich musste ihn nun auf der Suedinsel, aber in guten Haenden zuruecklassen.

Faehre

Am naechsten Morgen holten mich Renata und Veronika mit ihrem Auto ab und es ging nach Picton, ein bisschen ncohmal die Stadt anschauen und dann zum Check-In fuer die Faehre. Die Faehre hatte 2 ganze Stunden Verspaetung und die Zeit mussten wir einfach nur im Auto warten, das war echt nicht schoen. Als wir dann endlich auf dem Schiff waren, konnten wir auf dem Deck sitzten, denn es war nur bewoelkt, ja es regnete mal nicht.
Mit 2 Stunden Verspaetung kamen wir dann auch in Wellington an, da es schon 18 Uhr war, fuhren wir nur noch nach Featherston auf einen DOC- Campingground assen und schliefen.

Napier ab 6.3.11

Am naechsten Morgen ging es dann, wer haette es gedacht, im stroemenden Regen, nach Napier. Wir machten einen Stop irgendwo, wo es nur nieselte, um zu fruehstuecken, machten einen Halt in Pahiatua, schauten uns kurz nochmal, im Regen, die Tuibrauerei an und dann ging es auch nach Napier.
Abends bekamen wir von Graeme eine SMS, dass wir gleich montages frei hatten, da es so regnete.
Alex und Toni waren auch wieder im Hostel, es war irgendwie, wie zu Hause und doch anders, weil der ganze andere Rest an Leuten fehlte.
Nun sind wir auf der Suche nach einem Job in einem Packhouse, wir muessen nun warten, bis wir was finden und dann mal schauen und in der und in der Zwischenzeit heisst es Applepicking bei Graeme!....

Wer 10 Rechtschreibfehler finden ist toll….
Also ich melde mich wieder, bis dahin

Viel Gruetze
Bianca

Samstag, 26. Februar 2011

Das Ende der guten Reise

Punakaiki 21.2.-23.2.11

Auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Zwischenstop in Greymouth gemacht, nicht, dass es dort schoen war, aber dort gab es eine billige Tankstelle und Domino’s Pizza :-)… ja das musste einfach mal sein, auch wenn nicht Dienstag war.
Wir sind dann zu unserem Hostel gefahren, wo wir ebenfalls wieder zelteten. Ui so ein schoenes Hostel mitten im Regenwald, wirklich sehr schoen, sowas sieht man selten. Kleine haeusschen verteilt im Regenwald, vebunden mit keinen Wegchen und irgendwo war dann ein bisschen Platz fuer unser Zelt. Gluecklicherweise hatte es dann mit regnen erst angefangen, als wir das Zelt aufgebaut hatten. Als es aufhoerte beschlossen wir mal unsere Waesche zu waschen und als wir sie dann aufhaengen wollten, fing es natuerlich wieder an. Supi unsere Waesche war dann erstmal nass.
Am naechsten Tag dann regnete es mal wieder oder eher gesagt immer noch. Nachdem wir dann erstmal nass waren, als wir zur Kueche liefen,schmiedeten wir erstmal Plaene, was wir denn so die naechsten Wochen machen wollten. Gegen Mittag hoerte es dann auf zu schuetten und wir gingen bei Nieselregen zum Strand, um zu sehen, was es da so gab… juhu Pinguine gab es da abends zu beobachten. Das Wetter wurde immer besser, also gingen wir endlich zu den Pancake Rocks und Blowhole. Auf dem Weg berichtete uns ein Mann ganz aufgeloest, dass ein Erdbeben in Christchurch war, Menschen gerade sterben und die Kathedrale eingestuerzt sei, ausserdem sei anscheinend auch in diesen Minuten ein Erdbeben in Punakaiki gewesen, haben wir aber nicht gespuert.
Wir realisierten das erst gar nicht, was war, doch nach einer Weile sprach sich das bei den Rocks herum, immer mehr Informationen kamen durch und dann war klar, dass das nicht ein Pillepalle Erdbeben war. Bestuerzung und Aufregung war auch hier zu merken, ich moechte mir gar nicht vorstellen, wie es dann in Christchurch ist derzeit.
Und an was ich auch nicht denken mag, ist, dass wir eigentlich an dem Tag in Christchurch gewesen waeren, wenn wir uns nicht gesagt haetten, dass wir doch lieber 2 Tage in Punakaiki bleiben wollen, lieber im Regen, lieber im Zelt. Glueck… wir waren froh!
Mal wiedder aber hier ohne Netz, konnte ich daheim nicht bescheid sagen, dass wir doch in Punakaiki waren… und ich glaube daheim gab es dann bisschen Sorgen… sorry!
…Nun denn wieder zurueck zu den Pancake Rocks und Blowhole. Die Pancake Rocks waren doch ganz nett anzuschauen und wir waren zur richtigen Zeit (Flut) dort und das Wasser schoss durch den Limestone und bahnte sich seinen Weg nach oben und es sah ein bisschen wie Geysire aus. Das waren dann die Blowholes. Auch die beruehmte Stelle, wo man die vielen Tiere erkennen kann, haben wir gesehen. Ach ja so nach ein bisschen Bewundern der Blowholes, waren dann doch die Delfine wieder interessanter. Diese schwammen ziemlich nah an den Felsen … glaube 20 Bilder hatte es gedauert, bis ich einen springenden Delfin fotografiert hatte… bam… wow bin ich gut.
Dann ging es auch schon wieder nach Hause, aud em Weg haben wir doch auch noch am Strand eine Robbe entdeckt, die doch ganz verdutzt war, dass wir dort waren… Fehlten also nur noch die Pinguine abends. Es war echt komisch, auf der einen Seite freuten wir uns Delfine gesehen zu haben, auf der anderen Seite das Erdbeben.
Wir kamen zurueck und wie abgesprochen, fing es dann wieder an zu pissen, Also keine Pinguine …ohhh. Und die Waesche war immernoch nass…
Am naechsten Morgen, wie sollte es auch sein, regnete es. Das ist wohl so im Regenwald. Wir tueteten unser Zelt irgendwie in eine Muelltuete und verteilten alle unsere nassen Kleider im Auto.
Auf ging es nach Greymouth, Mail checken im Mc Doof und dann Plaene schmieden,koennte ja sein, dass uns jemand auf eine Bewerbung fuer Arbeit geantwortet hatte. Aber so wie es war, war natuerlich keine Mail da. Hmm okay.. Christchurch konnte man vergessen (da wollte jetzt auch niemand ein Auto kaufen), Motueka war nicht sicher mit dem Job und in Blenheim ist erst sonntags Automarkt.
Okay was nun… spontan entschieden, fuhren wir den Lewis Pass, wohl nicht so schoen wie der Arthur’s Pass, aber okat und wir fuhren zu dem Hamner Springs.

Hamner Springs 23.2.-26.2.11

Dort ging es erstmal zum Campingplatz um das Zelt zu trocknen. Das Wetter war nicht gerade ideal.. es war wolkig und feucht… dafuer war der Boden so steinhart, dass wir kaum einen Hering in den Boden bekamen. Unsere Zeltnachbarn, nicht die, die wir immer wieder trafen, sondern zwei andere Kerle, hatten einen Gummihammer dabei und liehen uns den freundlicherweise aus. Am Abend dann haben wir erstmal ein bisschen Fern geschaut und dann wurde uns klar, was da ueberhaupt in CHCH los war. Es ist ein komisches Gefuehl die Plaetze zerstoert zu sehen, vor denen man noch vor 3 Wochen stand und ein Foto machte…
Am naechsten Tag ging es dann zu den Springs… fuer was kommt man sonst hierher. Ein Tag nur im Wasser einweichen und durchgeblubbert werden. Ahhh sehr schoen! Einfach mal nichts machen, im warmen Wasser sitzen und die Sonne, wie sie doch scheinen kann, beobachten...

ich konnte leider meinen Blog nicht fertig schreiben, aber werde das noch machen.

Rechtschreibfehler duerft ihr behalten.

Eure Bianca

Freitag, 25. Februar 2011

Bilder

Hallo leute, ich kann euch heute nicht bloggen, da der Pc mein USB Stick nicht erkennt. Also hier habe ich aber etwas fuer euch:

Geht mal auf :
www.renver.rajce.idnes.cz

das ist Veronikas Bilderblog und wenn ihr Bilder sehen wollt, geht einfach auf die Seite und sucht nach dem Woertern, die ihr in meinem Blog findet.

Viel Spass, hoffentlich klappts

Naechstes mal gibt es ein Blogupdate, versprochen :)

Eure Bianca

Dienstag, 22. Februar 2011

Es geht zum Ende der Reise....

Franz Josef 19.2.-20.2.11

So nach einer Nacht in einem Bett ging es dann am naechsten Morgen, leider nicht ausgeschlafen, weil man doch das freie Internet frueh am Morgen nutzen mussten, zum Franz Josef Glacier. Auch hier war es nur ein 45 Minuten Spaziergang bis zum Gletscher. Nun ja Fox war schoener, dafuer sah man hier, wie die Gletscherzunge den Berg runterlief. Wir haetten hier ein paar hundert Dollar liegen lassen koennen, wenn wir wollten, um auf das Eis zu gehen, aber wir sind ja Backpacker, ne :) Trotzdem war es doch ganz nett und weiter ging es dann nach Hokitika…

Hokitika 20.2.-21.2.11

Also ging es dann nach Hokitika, in die Hauptstadt der Jade… Jade oder Nephrite ist der Gruenstein fuer den Neuseeland beruehmt ist. Wir schauten uns das kleine schnuckelige Staedtchen an, waren in den Jadelaeden drin und haben uns angeschaut, wie die die schoenen Anhaenger und Skulpturen schliffen. Und wie natuerlich immer gibt es eine Maorigeschichte dazu. Waere ja auch sonst komisch, wenn das nicht so waere. Nun gut, wir haben uns dann noch ein guuutes Eis gegoennt und waren am Strand spazieren. Dort war gaaanz viel gestrandetes Holz, was dort herumlag und irgendwem war wohl langweilig und hat sich dort verkuenstelt. Sozusagen war das ganze dann ein freilichtmuseum fuer Holzkunst… “Hokitika” war da aus Holz geformt und ganz viel anderes. Das war ganz nett. Gegen Abend sind wir dann zum DOC-Camp gefahren und waren irgendwie so muede, dass wir sehr sehr frueh schliefen. Am naechsten Tag ging es nochmal kostenlos Mails in der Buecherrei checken und schon ging es los nach Punakaiki.

Punakaiki 21.2.-23.2.11

Auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Zwischenstop in Greymouth gemacht, nicht, dass es dort schoen war, aber dort gab es eine billige Tankstelle und Domino’s Pizza :-)… ja das musste einfach mal sein, auch wenn nicht Dienstag war.
Wir sind dann zu unserem Hostel gefahren, wo wir ebenfalls wieder zelteten. Ui so ein schoenes Hostel mitten im Regenwald, wirklich sehr schoen, sowas sieht man selten.