Samstag, 26. Februar 2011

Das Ende der guten Reise

Punakaiki 21.2.-23.2.11

Auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Zwischenstop in Greymouth gemacht, nicht, dass es dort schoen war, aber dort gab es eine billige Tankstelle und Domino’s Pizza :-)… ja das musste einfach mal sein, auch wenn nicht Dienstag war.
Wir sind dann zu unserem Hostel gefahren, wo wir ebenfalls wieder zelteten. Ui so ein schoenes Hostel mitten im Regenwald, wirklich sehr schoen, sowas sieht man selten. Kleine haeusschen verteilt im Regenwald, vebunden mit keinen Wegchen und irgendwo war dann ein bisschen Platz fuer unser Zelt. Gluecklicherweise hatte es dann mit regnen erst angefangen, als wir das Zelt aufgebaut hatten. Als es aufhoerte beschlossen wir mal unsere Waesche zu waschen und als wir sie dann aufhaengen wollten, fing es natuerlich wieder an. Supi unsere Waesche war dann erstmal nass.
Am naechsten Tag dann regnete es mal wieder oder eher gesagt immer noch. Nachdem wir dann erstmal nass waren, als wir zur Kueche liefen,schmiedeten wir erstmal Plaene, was wir denn so die naechsten Wochen machen wollten. Gegen Mittag hoerte es dann auf zu schuetten und wir gingen bei Nieselregen zum Strand, um zu sehen, was es da so gab… juhu Pinguine gab es da abends zu beobachten. Das Wetter wurde immer besser, also gingen wir endlich zu den Pancake Rocks und Blowhole. Auf dem Weg berichtete uns ein Mann ganz aufgeloest, dass ein Erdbeben in Christchurch war, Menschen gerade sterben und die Kathedrale eingestuerzt sei, ausserdem sei anscheinend auch in diesen Minuten ein Erdbeben in Punakaiki gewesen, haben wir aber nicht gespuert.
Wir realisierten das erst gar nicht, was war, doch nach einer Weile sprach sich das bei den Rocks herum, immer mehr Informationen kamen durch und dann war klar, dass das nicht ein Pillepalle Erdbeben war. Bestuerzung und Aufregung war auch hier zu merken, ich moechte mir gar nicht vorstellen, wie es dann in Christchurch ist derzeit.
Und an was ich auch nicht denken mag, ist, dass wir eigentlich an dem Tag in Christchurch gewesen waeren, wenn wir uns nicht gesagt haetten, dass wir doch lieber 2 Tage in Punakaiki bleiben wollen, lieber im Regen, lieber im Zelt. Glueck… wir waren froh!
Mal wiedder aber hier ohne Netz, konnte ich daheim nicht bescheid sagen, dass wir doch in Punakaiki waren… und ich glaube daheim gab es dann bisschen Sorgen… sorry!
…Nun denn wieder zurueck zu den Pancake Rocks und Blowhole. Die Pancake Rocks waren doch ganz nett anzuschauen und wir waren zur richtigen Zeit (Flut) dort und das Wasser schoss durch den Limestone und bahnte sich seinen Weg nach oben und es sah ein bisschen wie Geysire aus. Das waren dann die Blowholes. Auch die beruehmte Stelle, wo man die vielen Tiere erkennen kann, haben wir gesehen. Ach ja so nach ein bisschen Bewundern der Blowholes, waren dann doch die Delfine wieder interessanter. Diese schwammen ziemlich nah an den Felsen … glaube 20 Bilder hatte es gedauert, bis ich einen springenden Delfin fotografiert hatte… bam… wow bin ich gut.
Dann ging es auch schon wieder nach Hause, aud em Weg haben wir doch auch noch am Strand eine Robbe entdeckt, die doch ganz verdutzt war, dass wir dort waren… Fehlten also nur noch die Pinguine abends. Es war echt komisch, auf der einen Seite freuten wir uns Delfine gesehen zu haben, auf der anderen Seite das Erdbeben.
Wir kamen zurueck und wie abgesprochen, fing es dann wieder an zu pissen, Also keine Pinguine …ohhh. Und die Waesche war immernoch nass…
Am naechsten Morgen, wie sollte es auch sein, regnete es. Das ist wohl so im Regenwald. Wir tueteten unser Zelt irgendwie in eine Muelltuete und verteilten alle unsere nassen Kleider im Auto.
Auf ging es nach Greymouth, Mail checken im Mc Doof und dann Plaene schmieden,koennte ja sein, dass uns jemand auf eine Bewerbung fuer Arbeit geantwortet hatte. Aber so wie es war, war natuerlich keine Mail da. Hmm okay.. Christchurch konnte man vergessen (da wollte jetzt auch niemand ein Auto kaufen), Motueka war nicht sicher mit dem Job und in Blenheim ist erst sonntags Automarkt.
Okay was nun… spontan entschieden, fuhren wir den Lewis Pass, wohl nicht so schoen wie der Arthur’s Pass, aber okat und wir fuhren zu dem Hamner Springs.

Hamner Springs 23.2.-26.2.11

Dort ging es erstmal zum Campingplatz um das Zelt zu trocknen. Das Wetter war nicht gerade ideal.. es war wolkig und feucht… dafuer war der Boden so steinhart, dass wir kaum einen Hering in den Boden bekamen. Unsere Zeltnachbarn, nicht die, die wir immer wieder trafen, sondern zwei andere Kerle, hatten einen Gummihammer dabei und liehen uns den freundlicherweise aus. Am Abend dann haben wir erstmal ein bisschen Fern geschaut und dann wurde uns klar, was da ueberhaupt in CHCH los war. Es ist ein komisches Gefuehl die Plaetze zerstoert zu sehen, vor denen man noch vor 3 Wochen stand und ein Foto machte…
Am naechsten Tag ging es dann zu den Springs… fuer was kommt man sonst hierher. Ein Tag nur im Wasser einweichen und durchgeblubbert werden. Ahhh sehr schoen! Einfach mal nichts machen, im warmen Wasser sitzen und die Sonne, wie sie doch scheinen kann, beobachten...

ich konnte leider meinen Blog nicht fertig schreiben, aber werde das noch machen.

Rechtschreibfehler duerft ihr behalten.

Eure Bianca

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