Donnerstag, 28. Oktober 2010

Palmy (seit 25.10.)

Palmerston North... Palmy wie die Kiwis sagen.
Ach ja nachdem ich 7 Stunden meinen Hintern im Bus plattgedrueckt hatte und dafuer 30 Euro aermer war, waren
wir endlich in Palmy! Mitten im Mittelpunkt, dem Square.
Der Square ist, wie schon gesagt, der Mittelpunkt von Palmy, eine grosse gruene Wiese mit Teich und Kirchturm, der schoen leuchtet und die Farben am Abend wechselt.

Wir wurden herzlichst von Gayle (die Mutter des Mannes der Cousine meiner Mutter...mitgekommen???) empfangen.
Sie versucht uns wirklich immer und ueberall uns zu helfen.

Einmal wurden wir auch von Gayles Verwandtschaft mit Freebees versorgt. Meine Guete...
Also Freebees sind Sachen fuer umme... umsonst.
Eine Kappe hab ich bekommen, Kaese, Kuchen und 48 Hannah Montanna Jogurts... hmm lecker... Moosgummi dagegen ist kein Vergleich... Jedenfalls ist jetzt der halbe Kuehlschrank voll mit dem Jogurt, weiss gar nicht, wann man das alles essen soll...

Ach ja und endlich haben wir mal Fish and Chips gegessen, wenn ich mich davon immer ernaehren wuerde, muesste ich nen zweiten Sitz beim Rueckflug bezahlen.^^

Ich bin, wie schon gesagt, auf der Suche nach einem Auto. Zusammen mit einem Arbeitskollegen von ihr sind wir in ein Autoaukionshaus gegangen und haben uns die Autos angeschaut und inspiziert. Ein Ford Mondeo sollte es werden.
Ach ja total hibbelig ging es dann gestern auf die Auktion, auch diese merkwuerdige Musik im Hintergrund, ohoooooo, die machte mich noch hibbeliger.
Leider hatten wir kein Glueck, denn das Auto hat mir ein anderer weggeschnappt... hmm weitersuchen. 
Aber der Auktionstyp haette ein guter Rapper werden koennen, so schnell wie der gesprochen hat. Wooohoooow...

Ja im Schwimmbad waren wir auch mal einen Tag, da dachte man, man schwimmt in purem Chlor, aber dafuer wars billig und eigentlich ganz nett. 
Nun ja haette man rutschen wollen, haette man 5 $ fuer einmal rutschen zahlen muessen... krass! Huiui sowas gibts in Deutschland nicht, oder?

Am Dienstag geht es dann wieder Wwoofen, bisschen Geld sparen. Auf Jobsuche bin ich sowieso, gluecklicherweise ist das internet hier sehr billig: 1,80$ pro Stunde.

Denkt dran, bei euch wird die Uhr am Wochenende umgestellt, eine Stunde zurueck... also bin ich euch dann 12 Stunden voraus^^

Rechtschreibfehler duerft ihr wie immer behalten, ansonsten weiss ich gerade nichts mehr.

Also haltet die Ohren steif, ihr seid jetzt wieder auf dem neusten Stand!

Eure Bianca

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Hamilton (24.10.-25.10.10)

Ach ja von Thames ging es mit dem bus nach Hamilton, als Zwischenstop nach Palmy.
Also waren wir dort fuer einen Tag. Gut was macht man an einem Tag in Hamilton?
Klar wir besuchten die Hauptattraktion! Die Hamilton Gardens! Und das Ganze war sogar kostenlos unglaublich!
Nun gut ohne grosse Erwartungen wurde da hereinspaziert und ich muss sagen: 
Soooooo schoeeeeeeene Gaerten,
wow da hat einem manchmal echt diese Blumenpracht regelrecht erschlagen!
Denkt man gar nciht, dass das geht, aber es geht^^
Nun gut, voller Blumen im Kopf und ueberall ging es dann zum billigesten Supermarkt: Pak 'n Save.
Haha witzig es hatte gute 75 Minuten in der prallen Sonne gebraucht, um da anzukommen,
aber immerhin ist es da billiger, also macht es ja nichts, ne ;-)
Also wieder zurueck... ich muss sagen Hamilton ist echt schoen.
War zwar nur einen Tag da aber was solls.
Am 25. ging es dann weiter nach Palmerston North....

Thames (21.10.-24.10.10)

Was gibt es zu Thames zu sagen?
Haha der Lonely Planet schreibt da sonst was rein udn dann haengt man in diesem Kaff fest.
Es wird Zeit sich ein Auto zu kaufen, denn man kommt wirklich nur an die einsamen Flecken mit einem Auto.
Nun Thames war mal eine Goldgraeberstadt.
Deswegen gab es da auch eine tolle Goldmine zu besichtigen. Alles was hier irgendwie gross angepriesen wird, ist leider immer nie so das Wahre. Nun ja aber ich kann sagen, dass ich in einer Goldmine war, toll ne?
Ausserdem war ich in einem Schmetterlingshaus, es war ganz nett da drin, ausser dass einem die Suppe gelaufen ist bei 35 Grad Celcius und 90% Luftfeuchte...und es ueberteuert war dafuer. Hmm was will man machen, man muss leider immer erst zahlen und dann bekommt man was zu sehen.
So was gab es noch in Thames... tjaaa... das ist ja das Problem... achso ja der Hide Bird Park... was stellt ihr euch drunter vor? Doch einen Park mit Voegeln oder sowas. Nun leider war es einfach ein Weg im Gestruepp mit einem kleinen Haeuschen, in das man sich setzen konnte und schauen konnte, ob ein Vogel vorbeifliegt... faszinierend!

Nun Thames war jetzt nicht der Burner, also ging es weiter auf der Suche nach einem Auto!

Rechyschreibfehler sind wie immer inklusive

Eure Bianca

Montag, 25. Oktober 2010

Paihia (17.10.-21.10.10)

So was gibt es denn ueber Paihia zu berichten.
Paihia ist eindeutig ein Touristenzentrum mit seeeehr vielen Hostels, daher
sind die hier total sauber, muessen sie ja.
Nun ich habe mit Paihia mit dem Fahrrad angeschaut und muss sagen, dass ich froh bin, wenn ich wieder auf meinem eigenen Drahtesel sitzen kann^^ Ich habe eine Wanderung zu den Haruru Wasserfaellen unternommen, ein Weg waren ca 5 km... also wie gesagt der Weg war total schoen und als man dann an den Wasserfaellen ankam, war man enttaescht. Nun ja, aber der Weg war schoen.
Danach ging es zum Treaty House, ich war allerdings nicht drin, weil es zu teuer war. dafuer genoss ich den Ausblick ueber die Bay of Islands mit ihrem blauen Wasser, den kleinen gruenen Inselchen und den schoenen weissen Straenden.
Ich habe ebenfalls einen Tagestrip mit der Faehre nach Russell unternommen. Russell ist, so glaube ich, die aelteste Stadt oder so, weiss nciht mehr, jedenfalls war sie mal das Walfaengerloch... ziemlich runtergekommen und heute ist es eine kleine gemuetliche Stadt. Nun ja eher ein Dorf, bei 850 Einwohnern.
Ich habe dort die aelteste Polizeistation begutachtet, die aelteste Christenkirche und bin zum Maiki (Flagstaff Hill) gelaufen, um mal wieder den Ausblick zu geniessen.
Sagenhaft, kann man dazu nur sagen.
Mittags ging es dann zum Long Beach, wie man sich vorstellen kann, war es ein langer Strand und niemand war da. Das Highlight war dann auch noch, dass sich Delphine in der naehe des Strandes aufhielten... ich meine wo kann man das schon sehen, Delphine vom Strand aus?? Da bleibt einem echt manchmal die Spucke weg, wenn man sowas sieht.
Ach ja schoen war es in Paihia!
 
Liebste Gruesse Bianca
 
PS... ihr wisst ja die Rechtschreibfehler :-)
... warum meldet sich denn keiner fuer eine Korrektur??? ^^
 
Ach ja und Bilder kann ich nciht immer hochladen, sorry

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Kaitaia (15.10.-17.10.)

Nach Kaeo ging es nach Kaitaia, um am Tag darauf eine Busfahrt zum Cape Reinga zu unternehmen.
Cape Reinga ist der nordoestlichste Punkt von Neuseeland, wer merh wissen will, Wiki weiss es, weil schreiben moechte ich das jetzt wirklich nicht alles.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cape_Reinga

Also die Bustour ging los und wir amchetn erstmal Halt an einer Kauribaumfabrik. Die Kauribaeume sind die die riiiiiiiesigen Baeume hier. In der Fabrik stand ich auch in einem Treppenhaus, das aus einem Baumstamm geschnitzt wurde. Verruecky, der Baum hatte mindestens einen Durchmesser von 4 Metern!
Danach ging es zum 90 Mile Beach, ein gaaaaanz langer Strand, allerdings keine 90 Milen, aber trotzdem sehr lange.
Wie liefen erst etwas entlang und dann ging es weiter mit dem Bus auf einer nicht ganz gewoehnlichen Strasse. Die Straae war der Strand, 100 km/h waren erlaubt, schoen im Sand, das war cool. Immer wieder sah man am Strand ein paar Autowracks... tja da haben die es nicht mehr rechtzeitig geschafft nur waehrend der Ebbe zu fahren.
Weiter ging es bzw fuhren wir zu den Duenen und was amcht man in den Duenen?
Genau: SANDBOARDEN!
Uhuu... erstmal die Duene hochkrabbeln, dann rauf auf den Plastikschlitten und ab hinunter, man die Duene war ganz schoen steil muss ich sagen. Auf jedenfall sollte man mit den Armen im Sand bremsen, nicht gerade mit den Beinen, sonst ist man paniert. Das erste Mal lief bei mir super, kaum Sand abbekommen. Aber wie sollte es auch anders sein, fuer den Fotobeweis hat es mich vom SChlitten gehauen und ich habe MIT den Fuessen gebremst. So ein Mist, alles voller Sand... aber ich muss sagen, es war seeeehr amuesant!

Danach ging es weiter an den Tapotupota Beach zum Lunch, wie immer ein sehr schoener Strand.
Und dann hiess es endlisch Cape Reinga!

Die Tasmansee und der Pazifik trifft hier aufeinander und die Maori sagen von hier aus starten die Seelen der Toten den langen Pilgerweg zurück nach Hawaki
Also ein sehr heiliger Ort fuer die Maori. Ach hier war es schoen. Da kommt man sich wieder so klein vor, obwohl der beruehmte Leuchtturm auch nicht gerade gross war^^

Die Bustour ging weiter und wir sind an einen Strand mit ganz weissem feinen Sand gefahren. Rarawa Beach. Mit dem Sand wurde poliert oder wird es heute noch getan oder keien Ahnung,
war jedenfalls witzig, der Sand hat geqietscht, wenn man dreubergelaufen ist und hat natuerlich auch total geblendet^^

Insgesammt war es eine schoene Tour!
Lohnt sich doch.

Liebste Greusse Bianca

Kaeo (11.10.-15.10.)

So genau nach Horeke war ich in Kaeo wwoofen.
Bzw als wir von Brian an der Tankstelle rausgeworfen wurden, hiess es schnell an die Bibliothek laufen, um nicht allzu spaet zu kommen fuer den naesten Host. Was macht denn das auch schon fuer einen Eindruck? Leider 15 Minuten zu spaet hatten wir Angst, der Host, der uns ja extra abholt, waere etwas angesaeuert. Aber stattdessen kam uns eine rundliche sehr arg laechelnde Frau entgegen.
Alta hiess sie aus Suedafrika, die Frau von Bruce, unsere neuen Hosts. Sie war immer am grinsen, fragte uns, es war irgendwie gleich, wie wenn man sich schon immer gekannt hat.
Wir gingen einkaufen und dann ging es auf zur Farm.
Wir fuhren den berg immer weiter hoch und hoch weiter ins Nichts und dann waren wir da.
"Und wo war das Haus?", fragte ich mich.
Hmm okay viele alte Autos standen rum, ein Bus und ein Caravan und so was komisches zusammengenageltes Aluding. "Ah das Haus!"
Okay das war also unser neues zu Hause... der alte Bus war ausgebaut mit drei Betten, ach schoen unser Schlafplatz, ich mein wer schlaeft mal in nem Bus... war echt nett da drin.
Auch das Haeuchsen war nach naeherem betrachten gar nicht so schlecht, richtig nett eigentlich, auch wenn es wirklich aus allem zusammengezimmert war, was zu finden war. Aber Bruce und Alta sind auch noch in der Anfangsphase.
Nun mal zu den Hosts: Es gab viel zu lachen, es war gleich wie in einer Familie, zwei Berlinerinnen und ein Tscheche waren auch dort, es war sehr lustig.
Alta war immer damit beschaeftigt uns Kosenamen zu geben, uns fuer die Arbeit zu loben, wie toll doch irgendwas aussieht oder sie war am kochen.
Oh jaaa kochen ist ein gutes Stichwort... so leckeres Essen, es war wie Weihnachten uns Ostern zusammen nach Horeke. Immer frisches selbst gebackenes Brot, eigenes Rinderfleisch (Koberind), Gemuese und so weiter und so fort... ohjeee habe ich da viel gegessen, aber es ging auch nicht anders. Ausserdem musste man abends immer noch von den ganzen verschiedenen Weinen probieren: Erdbeerwein, Kiwiwein, GK Wein (Golden Kiwi)... ach ja wir verbrachten lustige Abende zusammen, spielten Karten oder erzaehlten.
Zur Arbeit: Ich hab ein Pflanzenbewaesserungssystem angelegt, hab also Schlau gelegt, hab 20000 Loecher in den Schlauch gemacht, Bewaesserungsstoepsel drauf und hab mindestens sehr viele Heringe gebogen. Ich glaub ich kann nun sagen, ich bin sehr guebt in Basteln von Heringen^^
Ich habe ausserdem nen Huehnerstall gebaut, sah zwar doof aus, aber anders wolltesn sie es nicht und ich hab auch betoniert. Natuerlich habe ich auch gepflanzt und das ziemlich viel... ach jaaa.... schoen wars.
Die Landschaft war natuerlich auch total schoen, mitten auf einem kleinen Huegel mit Ausblick auf den Harbour, rundrum die Huegel und Berge, Wald, Wiesen und Wasserfaelle.

Als es dann freitags ans Verabschieden ging, war es schon etwas traurig, es war, wie schon gesagt, wie in einer Familie.

Ich erinnere mich gerne daran

Rechtschreibfehler sind fuer euch, damit es nicht zu langweilig wird... falls jemand Einwand hat, der soll sich melden, um fuer mich Korrektur zu lesen ;-)

Eure Bianca

Dienstag, 19. Oktober 2010

Wwoofing in Horeke (7.10-11.10)

Erstmal sorry, dass ihr so lange warten musstet, aber irgendwie hatte ich keine Zeit oder
kein Internet, dafuer hole ich jetzt alles mal auf.

Nun diesmal habe ich die negative Seite des Wwoofen kennengelernt, denn man weiss nie,
wo man hinkommt und  wer da lebt.
So was kann man darueber erzaehlen? Wwoofing in Horeke.
Horeke ist die 2. aelteste Stadt in NZ
und liegt 40 km von der naechsten Stadt im Nichts. Das Oertchen hat das aelteste Hotel einen
Pub und eine Strasse und ich wohnte beim Wwoofen nochmals 5km weit weg von dem Dorf.
Also wirklich im Nichts.
Ich kann nur sagen: NIE WIEDER HOREKE!
Ich fang mal von vorne an. Als wir abgeholt wurden, war Brian total nett. Die erste Frage war erstmal, ob wir Vegetarier seien und die zweite war gleich, ob wir Bier tranken... "Na super kann ja lustig werden", habe ich mir gedacht.
Jedenfalls fand Brian das ganz toll und lud uns Mittags um 12 Uhr zu nem Bier ein...
Als wir dann nach ca. einer Stunde im Nichts ankamen und das Haus betraten, war auf einmal Stille, der Sohn (Nathan) begruesste uns muerrisch. Klasse.
Wir durften dann erstmal mit Mac, einem der Hunde, ueber die Felder laufen hoch zum Huegel um den Ausblick zu geniessen. Das war wirklich wunderbar!

Nun ja das war aber auch schon alles, denn unsere Arbeit bestand nur aus Unkraut jaehten. Einmal durften wir morgens mal "helfen" eine Kuh zu melken. Das hiess wir standen um 5 Uhr auf und standen kurz drauf in der Scheisse.
Man musste echt aufpassen, dass einem auf gut deutsch nicht in den Nacken oder ins Gesicht geschissen wurde. Nun alles ging gut und meine erste Kuh war gemolken^^

Tja zum Essen... es gab so ziemlich viel: Es gab Kartoffeln, etwas Toast und ja Haferflocken. mehr gabs nicht.
Die haben zwar gesagt wir sollen nehmen, was im Kuehschrank ist, aber da war leider nichts. Naja.. irgendwie wurde man satt.
Jetzt kommen wir zum Besten nochmal: Zu den Menschen.
Unsere Hosts erzaehlten uns stoltz, wie sie die Nachbarshunde umgebracht haben, weil sie an ihrem Zaun entlang gelaufen sind. Genasuso haben sie das schon mit der Nachbarskuh gemacht. Immer wieder sind die abends auf die Jagd gegangen und haben nichts gesagt, was sie jagen... seeeehr beruhigend.
Nein da erschreckt man auch nicht, wenn man seine Kartoffeln kocht und hintendran steht auf einmal einer  mit nem Gewehr... noeeeeoooeoeoe... da fuehlt man sich wohl!
Oh Gott bin ich froh da weg zu sein. Irgendwelche Saebel lagen auch ueberall herum, manchmal liefen tagsueber blutverschmierte Menschen herum, wieder hat niemand gesagt was geschlachtet wurde... und im Garten beim Unkraut jaehten, hab ich auch viele Knochen
gefunden.

Joar naja...war schon unheimlich, aber wie gesat auch die Landschaft war schoen, wir waren auch einmal Kajak fahren am Shore entlang, Brian meinte (da hat er mal mit uns geredet), dass wir zum Pub fahren sollten... aehm ja klar.

Und ich hab da meine erste Auster gegessen, die liegen da einfach am Strand rum, ihhh naja ich mags nicht, aber ich hab  probiert.

Als wir wieder in die Stadt zurueck wollten, das war auch noch sowas, der war total genervt, dass er uns fahren musste, warum auch immer, er wusste bescheid und es war okay fuer ihn am Tag davor. Jedenfalls "scmiss" er uns regelrecht an der Tankstelle raus.

Jetzt guckt bitte nicht so geschockt, ich war dort nur vier Tage und mir gehts gut, also keine Sorge ich pass auf mich auf.

Rechtschreibfehler sind inklusive, ich hab leider nie die Zeit das nochmal durchzulesen.

Liebste Gruesse Bianca

Samstag, 2. Oktober 2010

Verfaulte Eier, Riesenunkraut, Derphine und Me(e/h)r

So heute ist Tag der deutschen Einheit und ich bin nicht da. Auch nicht schlimm.
Ach ja hier ist es schoen im Avalon Resort. 
Derzeit sind wir zu viert hier. Vier Deutsche ^^ ohjee, da denkt man mal, da lernt man mehr Englisch und dann sowas :D
Jeden Tag ein paar Stunden arbeiten und danach die Freizeit geniessen.
Am Donnerstag haben die drei Jungs und ich das doppelte gearbeitet,
damit wir den Samstag freibekamen. Vier Stunden schmiergeln und die anderen Stunden Unkraut jaehten :-) Nun die Zeit ging um.
Diesmal hatten wir es mit dem grossen Unkraut zu tun. 
In Deutschland waere man froh so einen
grossen Busch voller Cannas zu haben und hier ist es Unkraut, also mal ran mit der Machete :-)

Wie gesagt den Samstag bekamen wir frei und hier ist es auch noch so,
dass der Sonntag auch frei ist. Aber das ist anscheinend nur bei niederlaendischen Auswanderen so ^^

Am Freitag waren wir in einem "Bad" mit solchen heissen Schlammquellen: Ngawha Hot Springs
Das muss man sich so vorstellen:
1. Die Autotuer wurde geoeffnet und es stank erstmal nach verfaulten Eiern.
2. Der Zaun des "Bades" bestand aus Plastikpalletten... entschuldige... Kunststoffpalletten.(sah also richtig einladend aus und ueberhaupt hatte es gar keinen Anschein von einer Muellhalte)
3. Es war sowieso alles siffig und man musste aufpassen, dass nichts geklaut wurde
4. das ganze kostete auch noch Eintritt
Nun denn rein in den Gestank und geniessen. War dann doch ganz nett, nun sowas muss man mal getan haben. Ach ja und falls man den Kopf unter das Schwefelwasser steckt, dann kann man uebrigens sterben... nett sowas zu erfahren, aber es soll gut sein fuer die Haut. Mal sehen, wann mir komische Sachen wachsen oder so. :-)



War dann doch alles ganz nett und als wir heimkamen, stand schon das erste neuseelaendische BBQ fuer uns bereit :-)
Und zum Nachtisch muss wie immer Hokey Pokey Eiscreme her *yammi*
Wir werden hier eigentlich recht verwoehnt, was das Essen angeht.

Gestern machten wir zu viert eine Tour mit einem Segelboot fuer ca. 7 Stunden.
Auf dem Weg zum einsamen Strand sahen wir Delphine um unser Segelboot herumschwimmen.



Das war dann etwas doof, sie im richtigen zu fotografieren^^ entweder hatte man dann ein Wasserbild oder ein bisschen Schwanzflosse. Aber es war total schoen so grosse Delphine zu sehen!
Weiter ging es dann zum Strand zum anlegen. Ein einsamer Strand und 15 Grad Celcius "warmes Wasser"
Klar laesst man sich es nicht nehmen zum Schwimmen. Also Wetsuits, Schnorchel, Flossen an und rein ins kalte Nass zum Strand. *brrr* war schon etwas kalt und nass. 


Weiter ging es zu den Felsen zum Schnorcheln. Man sah schon paar Fischis, ein paar blaue und gestreifte...jahaaa Bianca hat keine Angst mehr vor kleinen kleinen Fischen ;-)
Danach gab es dann (gluecklicherweise schon wieder) BBQ auf dem Boot.
Ach das ist total entspannend da vorne auf dem Netz zu liegen und den Kopf durchgeblasen zu bekommen,
weil es so arg windig und kalt war auf einmal ^^
Ich wuerde mal sagen der Trip war sein Geld wert.

Heute haben wir uns einen chilligen Tag gemacht. Erstmal wollte ich heute ausschlafen, aber nein meine Uhr hatte sich umgestellt und ich war eine Stunde frueher wach als geplant.
Nun ja wir waren am Resortfluss Kajak fahren, schoen zwischen den Felsen wie im Urwald.

Dann waren wir noch im Pool und uns etwas sonnen. Oehm ja das wars soweit erstmal.

So Rechtschreibfehler duerft ihr wie immer behalten,
bis dahin

Eure Bianca