Dienstag, 19. Oktober 2010

Wwoofing in Horeke (7.10-11.10)

Erstmal sorry, dass ihr so lange warten musstet, aber irgendwie hatte ich keine Zeit oder
kein Internet, dafuer hole ich jetzt alles mal auf.

Nun diesmal habe ich die negative Seite des Wwoofen kennengelernt, denn man weiss nie,
wo man hinkommt und  wer da lebt.
So was kann man darueber erzaehlen? Wwoofing in Horeke.
Horeke ist die 2. aelteste Stadt in NZ
und liegt 40 km von der naechsten Stadt im Nichts. Das Oertchen hat das aelteste Hotel einen
Pub und eine Strasse und ich wohnte beim Wwoofen nochmals 5km weit weg von dem Dorf.
Also wirklich im Nichts.
Ich kann nur sagen: NIE WIEDER HOREKE!
Ich fang mal von vorne an. Als wir abgeholt wurden, war Brian total nett. Die erste Frage war erstmal, ob wir Vegetarier seien und die zweite war gleich, ob wir Bier tranken... "Na super kann ja lustig werden", habe ich mir gedacht.
Jedenfalls fand Brian das ganz toll und lud uns Mittags um 12 Uhr zu nem Bier ein...
Als wir dann nach ca. einer Stunde im Nichts ankamen und das Haus betraten, war auf einmal Stille, der Sohn (Nathan) begruesste uns muerrisch. Klasse.
Wir durften dann erstmal mit Mac, einem der Hunde, ueber die Felder laufen hoch zum Huegel um den Ausblick zu geniessen. Das war wirklich wunderbar!

Nun ja das war aber auch schon alles, denn unsere Arbeit bestand nur aus Unkraut jaehten. Einmal durften wir morgens mal "helfen" eine Kuh zu melken. Das hiess wir standen um 5 Uhr auf und standen kurz drauf in der Scheisse.
Man musste echt aufpassen, dass einem auf gut deutsch nicht in den Nacken oder ins Gesicht geschissen wurde. Nun alles ging gut und meine erste Kuh war gemolken^^

Tja zum Essen... es gab so ziemlich viel: Es gab Kartoffeln, etwas Toast und ja Haferflocken. mehr gabs nicht.
Die haben zwar gesagt wir sollen nehmen, was im Kuehschrank ist, aber da war leider nichts. Naja.. irgendwie wurde man satt.
Jetzt kommen wir zum Besten nochmal: Zu den Menschen.
Unsere Hosts erzaehlten uns stoltz, wie sie die Nachbarshunde umgebracht haben, weil sie an ihrem Zaun entlang gelaufen sind. Genasuso haben sie das schon mit der Nachbarskuh gemacht. Immer wieder sind die abends auf die Jagd gegangen und haben nichts gesagt, was sie jagen... seeeehr beruhigend.
Nein da erschreckt man auch nicht, wenn man seine Kartoffeln kocht und hintendran steht auf einmal einer  mit nem Gewehr... noeeeeoooeoeoe... da fuehlt man sich wohl!
Oh Gott bin ich froh da weg zu sein. Irgendwelche Saebel lagen auch ueberall herum, manchmal liefen tagsueber blutverschmierte Menschen herum, wieder hat niemand gesagt was geschlachtet wurde... und im Garten beim Unkraut jaehten, hab ich auch viele Knochen
gefunden.

Joar naja...war schon unheimlich, aber wie gesat auch die Landschaft war schoen, wir waren auch einmal Kajak fahren am Shore entlang, Brian meinte (da hat er mal mit uns geredet), dass wir zum Pub fahren sollten... aehm ja klar.

Und ich hab da meine erste Auster gegessen, die liegen da einfach am Strand rum, ihhh naja ich mags nicht, aber ich hab  probiert.

Als wir wieder in die Stadt zurueck wollten, das war auch noch sowas, der war total genervt, dass er uns fahren musste, warum auch immer, er wusste bescheid und es war okay fuer ihn am Tag davor. Jedenfalls "scmiss" er uns regelrecht an der Tankstelle raus.

Jetzt guckt bitte nicht so geschockt, ich war dort nur vier Tage und mir gehts gut, also keine Sorge ich pass auf mich auf.

Rechtschreibfehler sind inklusive, ich hab leider nie die Zeit das nochmal durchzulesen.

Liebste Gruesse Bianca

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen